Dienstag, 8. April 2014

Vom Schlafanzug zum Schlafanzug

Ein Werdegang, der an Kreativität kaum zu überbieten ist *lach*

Aus einem alten Schlafanzug von mir, wurde ein neuer Schlafanzug für das kleine K.


Bevor ich euch die Bilder zeige, sei folgendes gesagt:
Ich habe das erste mal Bündchen eingenäht und wenn es in der Beschreibung so locker flockig heißt, 'dehnen und am Ärmel (oder sonstwo) abstecken', dann hab ich mir doch fast die Finger gebrochen und definitiv festgestellt, dass so eine dritte oder vierte Hand ganz praktisch wär (auch wenns völlig daneben aussehen würde ;-) ).
Aber....
...frau weiß sich ja zu helfen, um den Fingerkartharr entgegenzuwirken.
Das ist denn jetzt auch die Stelle, wo ihr mal lachen dürft ;-P


Wofür so ein Taschenrechner alles gut ist? ;-)
Naja, jedenfalls konnte ich das ganz gemütlich abstecken.... Und weil's so schön war.... gleich am Bauchbündchen nochmal mit Lineal. *g*


Vielleicht sollte ich mir mal ein kleines Sortiment an Hilfsbrettchen zurechtschneiden. *überleg*

Aber wir wollen ja nicht abschweifen, näch!?

Nun kommt das ganze entzückende *hust* Teil:


Die Hose habe ich zuerst genäht, wieder nach dem Schnittmuster der Hose vom Bodykleid Luisa. Die passt gut, hat in der Länge auch noch locker Luft, deshalb auch mit Bündchen, weil er zwei Schlafis hat, wo ihm die Beine zu lang sind und ich jedesmal Angst hab der geht mir auf die Nase damit. Geändert habe ich nur den Bündchenfaktor, weil mir 0,6 dann doch etwas sehr knapp erschien, als ich das zugeschnitten hatte.

Allerdings, wenn ich mir das Oberteil dazu betrachte, der ebenfalls von Schnabelina nach JaWePu ist, hätte ich die Hose auch eine Nummer größer nähen können. Den Pulli mußte ich nämlich um 6cm verlängern, damit das Bild bzw. die Schrift ganz drauf kommt. Uiuiiuuiuiiii....

Hier kommt der Knack-Windel-Popoooooo *gg*



Ich hätte ja noch die Ärmel vom Oberteil, vielleicht reichen die ja für eine größere Hose. Sonst darf er halt nur in die Länge wachsen und nicht in die Breite... ;-P

Stoff ist, wie gesagt, mein alter Schlafanzug und darum gehts damit zum ersten Mal zum Upcycling Dienstag. Sogar die Bein- und Ärmelbündchen sind gebraucht von Frau Muttis Restekiste, die ich bekam. Nur die beiden Bauchbündchen von Hose und Oberteil, sind von meinem Neustofflager, was zufällig fast der gleiche Rotton war.

Ausserdem fütter ich damit noch Made4Boys, Kiddikram, Creadienstag und natürlich Schnabelinas Designbeispiele.


Kommentare:

  1. Ich find's klasse, sowohl deine Upcycling-Idee, also auch den Trick mit dem Taschenrechner! ;-)

    Ich stecke erst immer die Hälfte, dann Viertel und wenn nötig nochmal Achtel ab, dann muss ich nicht soviel dehnen.
    Bei meiner Taille würde ein Lineal auch nicht reichen... *lach*

    Erstklassige Materialverwertung, großes Kompliment! :-)

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Danke, danke, ich werd ja rot... *hihi*

      Wenn du so absteckst, musst du ja vorher die Punkte alle ermitteln. In der Anleitung stand in Kurzform sowas wie "Naht auf Naht und gegenüber markieren und zusammenstecken. Beim Dehnen legt sich der rest dan quasi von allein" oder so ähnlich (kein Zitat ;-) ).
      Nähen war ja kein Problem, aber mit Zeigefinger und Daumen sooooooooooo weit zu dehnen, dass man die Viertel (und Achtel) auch noch abstecken kann.... öhm.... NÖ!

      Für meine Taille werd ich mir wohl auch ein Brett besorgen müssen (oder alles markieren ;-P ), da reicht auch kein Lineal. *hüstel*
      Aber ich freu mich, dass dir meine Behelfslösung gefällt. ;-)

      Liebe Grüße
      AnnL

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    2. ähm *meld* ich mach´s auch mit Halb- und Viertelstellen *g* geht ganz gut ... aber dein Taschenrechnertrick sieht viiiel cooler aus! frau muss sich ja nur zu helfen wissen und du hast das ja bestens gemeistert :o) super!
      ganz liebe Grüße
      Gesine

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    3. Danke dir! :-)
      Wenn man nur gegenüber der Naht markieren muss, müsste das theoretisch doch auch schneller gehen, oder? ;-)
      GLG AnnL

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